Die SBAS werden in Atmungsstörungen ohne und mit Obstruktionen (Verschluss) der oberen Atemwege unterteilt. Vor allem Atemstörungen mit Obstruktionen (insbesondere das obstruktive Schlafapnoesyndrom: OSAS) sind mit einer Prävalenz von bis zu 8% ein weit verbreitetes Phänomen.
Die Atemregulation ist im Schlaf im Wesentlichen identisch mit den Atemabläufe im Wachtzustand und dient zur:
- Aufnahme von Sauerstoff (O2)
- Elimination von Kohlendioxid (CO2) und
- Stabilisierung des Säure-Basen-Haushaltes.
Die Ventilation (Belüftung der Lunge) wird aber im Wachzustand im Vergleich zum Schlafzustand auch durch verschiedene zusätzliche Faktoren (Wachheitsantriebe) verändert und es kommt z.B. im Schlaf zu einer Veränderung der Aktiviät der Atemmuskulatur und zu einer deutlichen Erhöhung des Atemwiderstandes. So kann sich der Organismus im Wachzustand viel leichter an "innere" und "äußere" Veränderungen anpassen.